Jeder ist immer am schimpfen und am meckern über die Bauarbeiter, dass dort die Geschwindigkeit zu weit gedrosselt wird, und hier die Straße zu schmal ist und und und…
Aber die Arbeiter haben gar keine Schuld an dem, was das passiert. Jede Baustelle, auf der der Verkehr beeinflusst wird, oder werden muss, wird vorher von dem Chef der Firma besichtigt. Oftmals auch zusammen mit anderen wichtigen Personen wie den Architekten oder Auftraggebern.
Es gibt ein Buch, in dem sind Pläne für alle möglichen Szenarien aufgelistet. So genannte Verkehrszeichenpläne. In diesen Plänen sind Vorraussetzungen und Vorgaben für die Baustelle angegeben. Der Plan links zum Beispiel darf nur verwendet werden, wenn die Sicht nicht durch Kurven, Kuppen o.ä. beeinträchtigt wird oder zu große Entfernungen (In diesem Fall 50m) vorliegen.
Dieser Nachbau eines VZP zeigt einen Bauabschnitt, der insgesamt 45 Meter lang ist und wo der Verkehr sich selbst regulieren muss, indem Vorrang und Vorrang Gewähren Schilder an Anfang und Ende der Baustelle stehen.
Bei der Aufgabe, die es in der Berufsschule zu bewältigen gab, kam auch die Idee auf, dass man doch den Seitenstreifen befestigen könnte (Schotter) und so die zwei Fahrspuren erhalten könnte, aber aufgrund der Vorgabe, dass die finanziellen Mittel für die Befestigung nicht reichen, wurde diese Idee wieder verworfen.
Was enthält ein Verkehrszeichenplan?
Jeder Verkehrszeichenplan enthält Angaben über die Entfernungen, die Schilder und die Absperrungen, die auf der Baustelle verwendet werden. Mit diesem Plan können die Mitarbeiter die Ladung für die Baustelle planen und das Material packen.
Ein Verkehrszeichenplan kann ein Regelplan sein, der immer wieder verwendet wird, weil es die Situation an vielen Stellen erlaubt, diese Beschilderung anzubringen, oder er wird von einem Bediensteten Planer von der Firma erstellt und der Straßenverkehrsamt zur absegnung vorgelegt. Die Städte und Gemeinden können aber auch selbst einen VZP vorschreiben, in diesem Fall ist dieser dann bindend.